Auch heute hab ich mich entschlossen einen Teil der 82km langen Strecke nach und durch Wien mit dem Zug zu fahren. So bin ich gegen 9 Uhr nach Mistelbach geradelt, anschließend mit dem Zug von Mistelbach nach Wackersdorf im Weinviertel gefahren und von dort aus nach Wien geradelt. Es ging entlang des Eurovelo 9. In Wien war ich dann dankbar, dass mir mein Navi den Weg zum Hotel geführt hat.
Den Rest des Tages bin ich auf den Prater gefahren. Nach dem ich das Radl in der Hotelgarage sicher abgestellt hatte. Es hat dort eine Menge irrsinnig Fahrgeschäfte. Mich reizte einzig und allein das Blumenrad. Ein 43m hohes Riesenrad.
Anschließend hab ich noch ein Wiener Schnitzel und ein Eis gegessen.
Heute ging es nach dem Frühstück auf Waldwegen und gut ausgebauten Radwegen nach Poysdorf. Ich wählte die längere Fahrt über das UNESCO Weltkulturerbe. Was sich auch gelohnt hat.
Das Wetter war warm und sonnig. Aber sobald ich über die österreichische Grenze gefahren bin, war es sehr windig so dass ich beim bergab fahren etwas mit dem Seitenwind zu kämpfen hatte.
Um 15 Uhr habe ich Poysdorf erreicht, mich im Hotel frisch gemacht und etwas ausgeruht. Dann bin ich in einem Heurigen essen gegangen.
⊄Nach dem Frühstück bin ich von Znoymo in Richtung Mikulov gestartet.
Es ging erstmal über Wander- und Radwege nach Laa an der Thaya. Teilweise auch über mehr und weniger befahrene Straßen. Von Laa ging es eine Weile über österreichische Radwege nach Novo Prerov in Tschechien ab da gab es einen gut ausgebauten Radweg entlang einer Eisbahnstrecke nach Mikulov. In Mikulov bin ich gegen 14.30 angekommen
Nach einem ukrainischen Frühstück – zwei Pfannkuchen mit Pilzfüllung und dazu Rote Bete Salat mit Kafee und Orangensaft bin ich in Richtung Znaim gefahren. Ein Mitarbeiter einer Prager Radreiseargentur hat meine Kette netterweise gepflegt. Dann ging es entlang der Thayatalsperre
und viel Wald. Nachdem ich eine viel befahrene Straße hinter mir gelassen hatte ging es auf Waldwegen und kleinen Straßen weiter. Kurz vor Znaim hab ich einen Kiosk entdeckt und eine Pause gemacht. Jetzt hätte ich noch die Möglichkeit gehabt die längere, und wahrscheinlich schönere Tour zu wählen, habe mich aber für die kürzere entschieden. Aber auch da bin ich mit einem schönen Blick auf Znaim belohnt worden.
#img2
Heute entschoss ich mich für die einfache Variante. Eine Teilstrecke – von Telč bis Slavonice konnte man mit dem Zug fahren und das Fahrrad mitnehmen. Dann war ich kurz nach 10 Uhr in Slavonice, und bin von da aus dann in Richtung Vranov gefahren.
Die Strecke war etwas hügelig bis ich in die Nähe der Thaya kam. Die Thaya schlängelt sich entlang der österreichisch tschechischen Grenze, ist aber nicht Grenzfluss.
Da ging es dann erstmal runter zur Thaya.
Aber danach musste ich auch wieder rauf, nachdem ich die Thaya überquert hatte. Erst als ich dann in der Nähe von Vranov war gin es wieder bergab.
Gegen 13 Uhr hab ich dann Vranov erreicht.
Ich bin wieder relativ früh losgefahren. Es war bewölkt und gut abgekühlt. So dass ich mich entschlossen habe, meine Regenjacke anzuziehen. Gegen Mittag kam kurz die Sonne und es wurde ziemlich warm. Ich zog die Jacke aus, aber musste sie nach einer Weile wieder anziehen. Die Landschaft in Böhmen ist sehr schön, es gibt viel Wald Hügel und sehr große Felder.
Diesmal habe ich keine Pause gebraucht.
So bin bin ich schon um 12 Uhr 30 in Teltsch eingetroffen und konnte auch einchecken, und im Hotelzimmer ausruhen.
Anschließend bin ich in die historische Altstadt gegangen und habe ein Cappuccino und Eisbecherj genossen.
Abends hab ich im Hotel Knödel mit Rehgulasch gegessen.
Gegen 9 Uhr bin ich bei angenehmer Kühler in Tabor los gefahren. Es gingen ganze Weile am Lužnice entlang und dann leicht bergauf nach Koschitz dann durch eine liebliche Landschaft mit vielen Seen und Wasserschlössern
bis Dhirna. Da entdeckte eine nette Gaststätte, in der schon andere Biker Pause machten. Also legte ich dort eine Pause ein und hab 2 Gläser Birell getrunken – leckeres alkoholfreies Grapefruit Radler. Danach hab ich gemerkt, das die Bewölkung zunahm. Also hab ich geschaut, dass ich möglichst viel Strecke schaffe. Als ich dann durch ein Waldgebiet fuhr, fing es an zu grummeln und leicht zu regnen. Nach kurzer Zeit erreichte ich eine Lichtung mit einem Haus. Wo ich mich entschlossen habe, mich unter zu stellen. Ich stellte mich in den Durchgang. Ein netter älterer Tscheche entdeckt mich und bot mir an mich unter dem Vordach hinzusetzen. Er konnte etwas Deutsch. So haben wir uns etwas unterhalten. Dann hab ich den gewittrigen Schauer abgewartet, und nachdem das Gewitter vorbei war und der Regen nachgelassen hatte, weiter nach Neuhaus gefahren. Zwischen durch erwischte mich noch ein weiterer Schauer, so stellte ich mich nochmal in einer Bushaltestelle unter und setzte danach die Faht fort. Um 16 Uhr erreichte ich die Pension in Neuhaus.
Nach dem Frühstück bin ich zügig in Richtung Tabor los gefahren. Der Himmel war bewölkt, und es fühlte sich so an, dass es jeder Zeit los regnen könnte. Die Strecke führte über Straßen und Feldwege. Teilweise waren sie für Pedelecs geeignet und manchmal auch nicht. Dann habe ich mich halt für einen alternativen Weg entschieden und die Navi-App geärgert.
Um kurz nach 12 Uhr habe ich dann Tabor erreicht. Im Hotel konnte ich noch nicht einchecken, so bin ich erstmal in die schöne Altstadt
gegangen und hab etwas getrunken und ein italienischen Salat gegessen.
Unterwegs erinnerte mich die Landschaft etwas an den Schwarzwald. Was für Böhmen gut passt.
Nach dem Frühstück hab ich mich fertig gemacht, im Hotel ausgecheckt. Dann ging es zügig los,um möglichst noch viel Strecke in den kühlen Vormittagsstunden zu machen. Ab halb zehn wurde es dann aber merklich wärmer. Gestartet bin ich um 8 Uhr 30. Gegen 12 Uhr hab ich eine Gaststätte gefunden und etwas Limo getrunken. Und nach einer weiteren Stunde hab ich mir bei Lidl dann ein paar Zwetschgen Zitronenlimo und Riegel gekauft. So konnte ich wieder etwas Energie tanken…
Die Strecke ging teilweise an sehr guten Radwegen entlang. Dann folgten mehr oder weniger befahrene Straßen und auch mehr oder weniger geeignete Schotterwege, die teilweise auch als Radwege ausgezeichnet waren.
Um 14 Uhr 30 hab ich dann Benschau erreicht, im Hotel eingecheckt und mich erstmal frisch gemacht. Jetzt sitze ich in einem Restaurant auf dem Marktplatz und genieße ein Bier und ein Wasser.
Heute habe ich nach dem Frühstück um 7 Uhr 30 den Botanischen Garten besucht
und gelernt, dass die Baldriangewächse eine Unterfamilie der Geißblattgewächse sind. Und viel schöne Pflanzen gesehen. Unter anderem eine chicolate.
Sie ist in Kalifornien und Nevada heimisch.
Anschließend war ich beim Planetarium und hab vor der Vorstellung, die in einer Stunde war, noch eine hausgemachte Limo genossen.
Dann bin ich in die Nähe des Hotels gefahren und hab gemütlich bis zur Toureinführung noch ein Pisner genossen.